Schutzkappen für Windkraftanlagen
Schraubenverbindungen an Windkraftanlagen sind dauerhaft enormen Umweltbelastungen wie Feuchtigkeit, Sonne, Temperaturschwankungen und Offshore zusätzlich salzhaltiger Luft ausgesetzt. RADOLID Schraubenschutzkappen für Windkraftanlagen schützen Schraubenkopf, Mutter und Gewinde zuverlässig vor korrosiven Umwelteinflüssen - für Fundament-, Turmflansch- und Rotorblattverbindungen Onshore und Offshore.
Wie Korrosion an Schraubenverbindungen von Windkraftanlagen entsteht...
Schraubverbindungen an Windkraftanlagen sind über die gesamte Betriebsdauer wechselnden Umweltbedingungen ausgesetzt.
Eine Schutzkappe bildet eine zusätzliche Barriere um die gefährdeten Bereiche – sie ersetzt jedoch nicht die fachgerechte Beschichtung, Auslegung und regelmäßige Wartung und Instandhaltung der Verschraubung.
- 01
Umwelteinwirkung
Regen, Kondenswasser und hohe Luftfeuchtigkeit können auf Schrauben, Muttern und Gewinde einwirken. Im Offshore-Bereich kommen salzhaltige Luft, maritime Ablagerungen und Spritzwasser hinzu. Freiliegende Gewinde und Bolzenüberstände sind dabei direkt der Witterung ausgesetzt.
- 02
Feuchtigkeit & Ablagerungen
Besonders kritisch sind Übergänge und Spalten: Zwischen Mutter, Unterlegscheibe, Gewindeüberstand und Auflagefläche können sich Feuchtigkeit und Verschmutzungen ansammeln.
- 03
Beschädigung der Schutzschicht
Werden metallische Überzüge oder Beschichtungen bei Transport, Montage, Werkzeugkontakt oder Wartung punktuell beschädigt, können an diesen Stellen korrosive Prozesse begünstigt werden.
- 04
Korrosion & Wartungsaufwand
Fortschreitende Korrosion kann Betrieb und Wartung der Schraubenverbindung und die spätere Demontage erschweren.
... und wie RADOLID Ihre Schraubenverbindung vor Korrosion schützt.
Windkraftanlagen enthalten zahlreiche hochbelastete Schraubverbindungen – von Fundament- und Ankerverschraubungen über Turmflansche bis zu Verbindungen an Gondel und Nabe. Je nach Position sind sie Regen, Kondenswasser, Temperaturschwankungen und Verschmutzung ausgesetzt, im Offshore-Bereich zusätzlich salzhaltiger Luft und hoher Luftfeuchtigkeit.
Metallische Schutzschichten der Verbindungselemente können bei Transport, Montage oder Wartung punktuell beschädigt werden. An diesen Stellen können korrosive Einflüsse auf Schraube, Mutter und Gewinde wirken – das kann Sichtprüfung, Reinigung und Instandhaltung erschweren und den Wartungsaufwand erhöhen.
RADOLID-Schutzkappen bilden eine zusätzliche Barriere zwischen Schraubenverbindung und korrosivem Medium, wie z.B. Salzwasser. Als Schutzkappen-Spezalist bietet RADOLID Standardlösungen, sowie kundenspezifische und extrem große Schutzkappen für Fundament, Turmflansch und hohe Bolzenüberstände an.
| Korrosionsrisiko | Korrosivitätskategorie nach ISO 12944 | Beispiel Windkraftanlage | Empfehlung von RADOLID® |
|---|---|---|---|
| gering bis mäßig | C1 | trockener Schaltschrank oder Umspannstation | RADOLID®-Schutzkappe |
| C2 | gut abgedichtete Innenbereiche onshore & ländlich | ||
| C3 | Außenseite einer Onshore-Anlage im Binnenland | ||
| stark bis extrem | C4 | Onshore-Anlage in Küstennähe Fundament in dauerhaft feuchter Umgebung Plattform & Flansche häufig mit Kondensat | + RADOLID®-Schutzkappe
RADOLID®-Korrosionsschutzfett |
| C5 | Onshore-Anlage in Küstennähe in sehr salzhaltiger Luft | ||
| CX | Offshore-Anlage alle Außenbauteile unter extremer Salzbelastung |
Welche Schutzkappe passt zu Ihrer Schraubenverbindung?
Prüfen Sie mit uns, welche Ausführung zu Ihrer Verbindung und Einbausituation passt – unverbindlich und ohne Aufwand.
Korrosionsschutz für anspruchsvolle Windkraftanwendungen
RADOLID-Schutzkappen ergänzen den vorhandenen Korrosionsschutz Ihrer Schraubverbindungen und reduzieren den direkten Kontakt mit Feuchtigkeit, Salz und Verschmutzung – onshore wie offshore.
Schutz vor korrosiven Einflüssen
Schutz der Verbindung vor direktem Kontakt mit Feuchtigkeit, salzhaltiger Luft und Verschmutzung.
Für Onshore und Offshore
Lösungen für unterschiedliche Umweltbedingungen und auf Wunsch kombinierbar mit einem geeigneten Korrosionsschutzmittel.
Verletzungsschutz
Deckt hervorstehende Gewinde und Kanten ab und reduziert unbeabsichtigten Kontakt bei Montage und Wartung.
Individuell anpassbar
Ausführungen passend zu Schlüsselweite, Bolzenüberstand, Verbindungstyp und Einbausituation.
Wartungsfreundlich
Schützt vor Verschmutzung und kann Inspektion, Reinigung und spätere Demontage der Verbindung erleichtern.
Erfahrung in der Windenergie
Langjährige Erfahrung mit Schraubenschutzkappen an Windkraftanlagen – on- und offshore, auch im Umfeld großer Anlagenhersteller.
So schützen RADOLID-Schutzkappen die Schraubenverbindung
Sie reduzieren den direkten Kontakt der Verbindung mit Feuchtigkeit, Salz und Verschmutzung und ergänzen die bereits vorhandenen Korrosionsschutzsysteme.
- 01
Abdeckung der Verbindung
Je nach Ausführung deckt die Schutzkappe Schraubenkopf, Mutter, Unterlegscheibe und Gewindeüberstand ab.
- 02
Dichtlippe
Eine umlaufende Dichtlippe passt sich an die Auflagefläche an und reduziert so den direkten Kontakt mit Feuchtigkeit und Verschmutzung.
- 03
Hohlkehle / Schutzkammer
Eine innenliegende Hohlkehle dient als Schutzkammer und bildet einen zusätzlichen geschützten Bereich um die Verbindung.
- 04
Sicherer Halt
Je nach Kappentyp sorgt der Klemmrand oder die innenliegenden Stege für den sicheren Halt auf Mutter, Schraubenkopf oder Gewindebolzen.
- 05
Ergänzung des Korrosionsschutzes
Die Kappe ergänzt bereits vorhandene Korrosionsschutzsysteme. Eine absolute Wasser- oder Luftdichtheit ist damit nicht verbunden; im Vordergrund steht die deutliche Reduzierung korrosiver Einflüsse.
Unterschiedliche Bauformen ermöglichen den Schutz verschiedener Schlüsselweiten und Bolzenüberstände – von Standardgrößen bis zu Großschutzkappen. Abhängig von der Anwendung kann zusätzlich ein geeignetes Korrosionsschutzfett eingesetzt werden.
Sie benötigen eine technische Einschätzung für Ihre Verschraubung?
Wo Schutzkappen an Windkraftanlagen eingesetzt werden
Unterschiedliche Verbindungen an einer Windkraftanlage stellen unterschiedliche Anforderungen: Schlüsselweite, Gewindegröße, Bolzenüberstand und Einbausituation bestimmen, welche Kappenform und -abmessung geeignet ist.
RADOLID liefert dafür passende Schutzkappen – von Standardgrößen bis zu kundenspezifischen Großschutzkappen für Windkraftanlagen mit hohen Gewindeüberständen an Fundament-, Anker-, Turmflansch- und Rotorblattverschraubungen.
- Fundament- und AnkerverschraubungenAls Schutzkappen für Fundament- und Ankerverschraubungen auch für hohe Gewindeüberstände.
- TurmflanschverschraubungenAls Schutzkappen für Standard-, HV-Verbindungen oder IHF-Schraubsystemen an Turmsegmenten und Flanschverbindungen.
- RotorblattverschraubungenAls Schutzkappen für hochbelastete Schraubenverbindungen zwischen Blattwurzel und Pitchlager bzw. Nabe.
- Cooler-TopAls Schutzkappen für besonders exponierte Lagen.
Korrosionsschutz für Onshore- und Offshore-Windkraftanlagen
Onshore
Typische Belastungen an LandFeuchtigkeit und Niederschlag
Regen, Kondenswasser und Staunässe können sich an Muttern, Unterlegscheiben und Gewindeüberständen sammeln.
Staub und Verschmutzung
Staub, Schmutz und standortabhängige Ablagerungen beanspruchen offenliegende Schraubverbindungen zusätzlich.
UV-Strahlung und Temperaturwechsel
Sonneneinstrahlung, Frost und wechselnde Temperaturen stellen Anforderungen an Material und dauerhaft sicheren Halt.
Standortabhängige Einflüsse
Industrielle oder landwirtschaftliche Umgebungen können zusätzliche Feuchtigkeit und Ablagerungen verursachen.
Offshore
Zusätzliche Anforderungen auf SeeSalzluft und Spritzwasser
Salzhaltige Luft, hohe Luftfeuchtigkeit und Spritzwasser beanspruchen offenliegende Schraubverbindungen besonders stark.
Maritime Ablagerungen
Salz, Feuchtigkeit und weitere maritime Rückstände können sich an Muttern, Gewinden und Auflageflächen sammeln.
Wechselnde Umweltbedingungen
Wind, Temperaturschwankungen und dauerhafte Feuchtigkeit stellen hohe Anforderungen an Material und sicheren Halt.
Zugänglichkeit und Wartung
Schwer zugängliche Verbindungen erhöhen den Aufwand für Kontrolle, Reinigung, Wartung und späteren Austausch.
Schutzkappen reduzieren den direkten Kontakt der Verschraubung mit Feuchtigkeit, Salz und Verschmutzung. Die passende Ausführung richtet sich nach Verbindungstyp, Schlüsselweite, Einbausituation und den jeweiligen Umweltbedingungen.
Montage von Schraubenschutzkappen und Verlängerung der Wartungsintervalle
Schutzkappen lassen sich in bestehende Abläufe integrieren und auch nachrüsten. Die folgenden Punkte helfen, sie sinnvoll einzusetzen – ohne vorgeschriebene Prüf- und Wartungsintervalle zu verlängern.
- 1
Verbindung prüfen & reinigen
Vor der Montage sollte die Verbindung geprüft und von groben Verschmutzungen befreit werden.
- 2
Passende Kappe montieren
Die Schutzkappe wird entsprechend der passenden Montageanweisung montiert.
- 3
Kappe wiederverwenden
Bei Inspektion und Wartung der Verbindung kann die Schutzkappe leicht demontiert und später wiederverwendet werden; beschädigte Kappen sollten ersetzt werden.
Fragen zu Montage, Nachrüstung oder Einbausituation?
Erfahrung und Lösungen für die Windenergie
In Auslagerungsversuchen mit dem Fraunhofer IWES sowie in Salzsprühnebelprüfungen nach DIN 9227 (1.000 h) zeigte sich an Schraubverbindungen mit RADOLID-Schutzkappe deutlich weniger Korrosion als an ungeschützten Verbindungen.
Schutzkappe für Ihre Windkraftanwendung anfragen
Beschreiben Sie uns Ihre Schraubverbindung und die Einsatzbedingungen. Auf Basis von Schlüsselweite, Gewindegröße, Bolzenüberstand und Einbausituation unterstützen wir Sie bei der Auswahl einer geeigneten Schutzkappe.
- Technische Rückmeldung durch einen erfahrenen Ansprechpartner
- Auslegung nach Verbindung und Einsatzbereich
- Standardgrößen und kundenspezifische Lösungen
Häufige Fragen zu Schutzkappen für Windkraftanlagen
Geeignet sind Schraubenschutzkappen, die zu Schlüsselweite, Gewindegröße, Bolzenüberstand und Einbausituation der jeweiligen Verbindung passen. RADOLID bietet Standardgrößen für gängige Schrauben und Muttern sowie kundenspezifische Sonderlösungen (u.A. für hohe Gewindeüberstände oder and Fundament- und Ankerverschraubungen). Die Auswahl richtet sich außerdem danach, ob die Verbindung onshore oder offshore verbaut ist und welche Umwelteinflüsse – Feuchtigkeit, Salz oder Verschmutzung – zu erwarten sind.
Ihre Anwendung ist nicht dabei oder Sie benötigen eine individuelle Einschätzung?
Beschreiben Sie uns Ihre Verschraubung und die Einsatzbedingungen – wir melden uns mit einer passenden Lösung.





